Nachwuchs bei Corydoras atropersonatus

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Wir haben hier einen Panzerwels vor uns, den man besser mit dem lateinischen Namen zuordnen sollte. Denn der deutschen (Handels-)Namen gibt es viele. Er wird als Flecken-, Feen-, Weißer- oder Schwarzmasken-Panzerwels angeboten. 

Es handelt sich um eine kleine (4,5 – 5cm) rundschnäuzige Art, die zusammen mit dem langschnäuzigen Corydoras sychri vorkommt. Das Verbreitungsgebiet umfasst Amazonaszuflüsse

in Ecuador und Peru. Die Importe kommen meist aus dem Rio Nanay in Peru. 

Eine optisch sehr ähnliche Art ist Corydoras kanei. Sicherstes Unterscheidungsmerkmal ist der erste

Rückenflossenstrahl, der bei C.kanei immer schwarz ist. Bei meinen Tieren ist die Schwanzflosse bei adulten C.kanei gestreift, bei C. atropersonatus ohne Musterung. Bei den Jungtieren ist aber eine Streifung vorhanden.

Ich halte meine Tiere in einem 120 Liter Becken zusammen mit Corydoras eques und C.spec.CW52. Das Becken ist relativ dicht bepflanzt, der Bodengrund besteht aus feinem Sand. Gefiltert wird über einen Hamburger Mattenfilter, mit Rücksicht auf einen Zuchtversuch mit den C.eques habe ich in diesem Becken auf eine Strömungspumpe verzichtet. Das Foto mit dem adulten Tier erfolgte damals im Quarantänebecken. Man sollte Panzerwelse immer auf Sandboden halten. Die Temperatur schwankt zwischen 22-24°Celsius. Bei einem PH-Wert von 6,5 , einer GH von 5 und einer KH von 2 legen die Welse die Eier einzeln an die Wasserpflanzen, bei mir niemals an die Scheiben. Jungtiere entdecke ich immer erst, wenn sie schon den ersten Zentimeter erreicht haben. Vorher halten sie sich vermutlich zwischen den Pflanzenwurzeln auf.

Insgesamt ein hübscher, klein bleibender Panzerwels, der sich bei den richtigen Haltungsparametern  in einem nicht zu stark besetztem Aquarium auch dann und wann wie von selbst vermehrt.

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